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PowerJournal 160/730

gregor.peters

Published: 06 Feb 2019 › Updated: 06 Feb 2019PowerJournal 160/730

PowerJournal 160/730

Egal ob Mensch oder Tier, unsere Wahrnehmung ist begrenzt. Und es kommt noch schlimmer: Von allem was wir wahrnehmen, sortiert unser Gehirn die größte Menge aus! Was bleibt denn dann noch übrig? 

Zumeist wird dies als Begrenzung ausgelegt, anstatt es als Möglichkeit zu nutzen. Denn es gibt bei dem ganzen Aussortieren (ob durch die Begrenztheit unserer Sinnesorgane oder durch unser Gehirn) die Möglichkeit der Beeinflussung, was wie stark aussortiert wird (zumindest zum Teil). Diese Beeinflussung nutzen wir immer, meist aber nur unbewusst.

Ein gutes Beispiel, was Einfluss darauf hat, was wir aussortieren oder wahrnehmen,  sind nonverbalen Veränderungen eines Menschen, je nachdem, was die Person an Gefühlen hat. Ohne diesen Zusammenhang Gefühl → äußere Veränderung könnten wir vieles unserer Mitmenschen nicht verstehen oder in einen Kontext zu deren Äußerungen und den jeweiligen Situationen bringen.

Es läuft aber auch umgekehrt ab: die Körperhaltung wirkt sich auf die Gefühle aus. 

Eine-Minute-Übung*

  • Du kannst dies einmal versuchen, indem Du jetzt eine Minute ganz bewusst lächelst (auch wenn dir das am Anfang etwas albern vorkommt). 
  • Vergleiche dabei deinen jetzigen Gefühlszustand mit jenem, nach dieser Minute Lächeln.

Versuche, dein Aussortieren (also das, auf das Du deinen Fokus legst) auf jenes zu lenken, das dir gut gut.

* Die leider viel zu früh verstorbene Frau Vera F. Birkenbihl hat diese Übung immer wieder empfohlen. Auf YouTube gibt es eine gute Auswahl ihrer Vorträge, die sehr lohnenswert Anzuschauen sind (zudem sind sie unterhaltsam).

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Bin ein kreativer Mensch, den der Mensch und seine Lebensqualität interessiert.

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